Lebendiges Museum in der Schwalm

©Foto: Gerhard Reidt | nh24Sonntags im Museum
Schwalmstadt. Was haben der amerikanische Schauspieler Ben Stiller und der Museumsleiter Konrad „Konny“ Nachtwey gemeinsam? Sie bringen beide Leben ins Museum. Stiller in einem Spielfilm und Nachtwey live im Ziegenhainer Museum der Schwalm.nh24 Fotostrecke

Am Sonntag hatte Konrad Nachtwey wieder zum „Lebendigen Museum“ eingeladen. Um 12 Uhr zur Eröffnung gab es kaum noch Parkplätze rund um den Ziegenhainer Paradeplatz.

Nachdem der Besuch im letzten Jahr eher mäßig war, konnte man diesmal sehen, dass der neue Vorsitzende des Schwälmer Heimatbundes, und in Personalunion Leiter des Museums, sein Haus wohl geordnet hat. Alle Vereine, die sich der Tradition der Schwalm verpflichtet fühlen, waren da und stellten sich den zahlreichen, teilweise weit angereisten Gästen mit ihren Darbietungen vor.

Strickerinnen aus Loshausen und Seigertshausen genau wie die Trachtengruppen aus Loshausen mit ihrer Flachsstraße machten ihre Aufwartung. Zu Tanzvorführungen waren die Gruppen aus Loshausen, Schrecksbach und Röllshausen angereist.

Jens Koch und Karina Kannwischer unterhielten die Gäste mit Jazzmusik. Den musikalischen Abschluss machte Henning Heinemeyer mit seinen Jazzinterpretationen. Dazwischen wurde getanzt, gedichtet und  erzählt. Auch wie man eine Schwälmerin richtig anzieht wurde gezeigt. Wer wollte, konnte sich in der „Gürren Stub“ einen Schnatz frisieren lassen.

Zum Abschluss des lebendigen Museums bewies Konny Nachtwey wieder einmal aufs Neue, dass er über enorme Entertainer Fähigkeiten verfügt. Mit ein paar kleinen Zaubereien verblüffte er die auch nach 17 Uhr noch zahlreichen Gäste.

Für das leibliche Wohl sorgte im Heinz von Lüder Keller mit leckeren Schwälmer Klößen, Wurst- und Schmalzebroten wieder das Team um Regina Bätz-Eiffert. Im ständig gut besuchten Museumscafé sorgte Jasmin Manz mit ihrem Team von Ehrenamtlichen für leckere Kuchen und Torten, die von den Mitgliedern des Schwälmer Heimatbundes gespendet wurden.

Am Ende des erfolgreichen Tages zählte das Museum über 500 Besucher und 75 Mitwirkende des Festtages. Die "Ehrenamtlichen" des Museums an der Kasse, im Verkauf und im Café haben mit Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit allen Besuchern ein "heimeliges" Gefühl vermittelt und sind stolz auf die Erfolge "ihres Museums". "Im Übrigen ginge ohne diese "Ehrenamtlichen" nichts", so ein zufriedener Museumsleiter am Abend. (Gerhard Reidt)

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Dieser Artikel steht seit dem 03.11.2014 07:10 Uhr online.
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