Trutzhainer Pilgermauer wächst weiter

Trutzhain.Armin Teuchler und Albert Blaschke mauerten über 60 Steine von Wallfahrern in die Pilgermauer an der Trutzhainer Wallfahrtskirche ein. ©Foto: Wolfgang Scholz | nh Über 60 Pilgersteine mauerten Armin Teuchler und  Albert Blaschke in die Pilgermauer an der Wallfahrtskirche Maria Hilf in Trutzhain ein. Die meisten Steine haben Pilger extra dafür mit nach Trutzhain gebracht.

„Teilweise bringen sie besondere Steine, oder sie bedienen sich aus dem Fundus der Kirchengemeinde“, sagte Albert Blaschke von der Kirchengemeinde. Dadurch entstehe Abwechslung und Vielfalt, die auch als Symbol des menschlichen Lebens verstanden werden kann. Neben der Mauer liegen aber immer einige Steine parat, damit auch die Wallfahrer einen Stein niederlegen können, die keinen eigenen Stein mitgebracht haben. Der Stein auf der Mauer sei zudem ein sichtbarer Gruß der an eine jüdischen Tradition erinnert. Größe oder das Aussehen des Steines spielt dabei keine Rolle, aber der Stein will Zeichen sein. „Ich war hier und von mir bleibt etwas hier“, umschreibt Gemeindereferentin Gabriele Döll den Gedanken. Nach Trutzhain kommen Pilger entlang des ökumenischen Elisabethpfades und verweilen an der Mariengrotte und legen ihren Stein auf der Mauer ab. Manchmal sind es auch kleinere Gruppen oder gelegentlich Busreisende. In unregelmäßigen Abständen werden die Steine dann eingemauert und so Teil der Trutzhainer Pilgermauer, die so Jahr für Jahr wächst.

Die Wallfahrtskirche Maria Hilf ist tagsüber geöffnet und wie der Pfarrgarten für alle Pilger zugänglich. Übernachtungen sind im Elisabethzelt oder im Pfarrheim möglich. www.maria-hilf-trutzhain.de (pm)

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Dieser Artikel steht seit dem 02.11.2014 18:39 Uhr online.
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