Feuerwehr Bad Hersfeld übt zum Jahresabschluss

©Foto: Feuerwehr | nhBad Hersfeld. Neben der ureigenen Aufgabe der Feuerwehr, dem Löschen von Feuer, sind in den vergangenen Jahrzehnten viele weitere Aufgabenbereiche hinzugekommen. Neben technischen Hilfeleistungen bestimmen Brandmeldeanlagen das wesentlichen Einsatzgeschehen moderner Feuerwehren.

Brandmeldeanlagen sind technische Einrichtungen, die Brände schnellstmöglich erkennen und melden sollen. Wird beispielsweise ein Rauchmelder durch Rauch ausgelöst, so ist dies der Beginn einer vielfach trainierten Kettenreaktion. Mit dem Auslösen erfolgt ein akustisch wahrnehmbares Räumungssignal, umgangssprachlich als Feueralarm bekannt. Gleichzeitig wird die Zentrale Leitstelle des Landkreises Hersfeld-Rotenburg über den Alarm informiert, welche wiederum die Feuerwehr alarmiert.

©Foto: Feuerwehr | nhIst die Feuerwehr vor Ort muss sie erkunden warum der Rauchmelder ausgelöst hat, bevor die Mitarbeiter und Besucher das Gebäude wieder betreten dürfen. Tatsächlich ist die Ursache für eine ausgelöste Brandmeldeanlage oftmals beim Eintreffen der Feuerwehr nicht mehr feststellbar,sodass sie nicht eingreifen muss. Doch schon oft haben Brandmeldeanlagen zuverlässig Entstehungsbrände erkannt und gemeldet was größere Schäden durch erst spät entdeckte ausgedehnte Brände verhindern konnte.

©Foto: Feuerwehr | nhDas Vorgehen der Feuerwehr bei einer ausgelösten Brandmeldeanlage muss daher immer wieder trainiert werden. Aufwendig ausgearbeitete Jahresabschlussübungen stellen dabei seit längerer Zeit, als Übergang des praxisorientierten Sommers zum theorielastigen Winter, eine gute Möglichkeit dar. So auch am vergangenen Montag bei der jährlichen Abschlussübung der Dienstgruppe A der Feuerwehr Bad Hersfeld, die sich aus dem Alarmzug und dem 2. Löschzug zusammensetzt und gemeinsam mit der der Dienstgruppe B das hohe Einsatzaufkommen der Stadt Bad Hersfeld im Schichtbetrieb abarbeitet.

Bei der Firma Grenzebach BSH hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Bei der Erkundung wurde
schnell klar, dass es sich um eine ernstere Lage handelte. Eine große Versuchshalle war verraucht, nachdem es nach Wartungsarbeiten zu einem Brand kam. Drei Mitarbeiter fanden sich nach dem Feueralarm nicht am Sammelplatz ein und wurden daher noch im Gebäude vermutet.
Die Feuerwehr rückte mit 6 Fahrzeugen an und arbeitete die realistische Übung, die von dem Brandschutzbeauftragten der Firma Grenzebach BSH Jörg Altmüller, dem stellvertretenden Kreisbrandinspektor Martin Orf und den Zugführern Stefan Heußner und Sebastian Sommer ausgearbeitet wurde, diszipliniert ab. Zwei Trupps unter Atemschutz konnten schnell die drei vermissten Personen in Sicherheit bringen und brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Eine der Personen war während ihres Fluchtversuchs unter einen 1000 kg schweren IBC geraten und verlangte den Atemschutztrupps einiges an technischem Geschick ab.©Foto: Feuerwehr | nh

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Dieser Artikel steht seit dem 01.11.2014 21:49 Uhr online.
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